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3 Nora Teams bei
der
Alpentourtrohy
2008
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Alpentour
Trophy
Steiermark |
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story by
Verena,Schurli,Babs,Stine,Klaus,Willka,Nina, pics by
nina,hü,ro,regina stanger |
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Prolog
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Verena:
Nervöseln vor dem 1. Tag. Die Anmeldung zur Alpentour Trophy im
März war noch voll euphorisch, Vorfreude auf lustige
Schikursstimmung mit den Kollegen. Vor Ort scheinen die 4 Tage
mit 232 km und 9.600 hm aber nun doch bedrohlicher als erwartet…
Auch die Wetteraussichten scheinen für uns wackere Camper eher
bedrohlich.
Der kühne
Ritter Alex wirft am Morgen das Handtuch, Chaot René Reidinger
kuriert sein Fieber aus und Willka streikt nach der ersten Runde
– somit formiert sich um No(net)Bikerin Nina eine
Top-Betreuergruppe für uns.
Betreuerfeeling
Nina: Naja, wieder so ein Rennen, wo nur Biker und keine
unsportlichen „Beifahrer“ mit sind. Werde aufgrund der
zahlreichen Radgschichtln und Erfahrungsberichte der Etappen und
technischen Diskussionen herrlich (ein)schlafen. Ich kenn die
sowieso alle nicht, die haben eh nur biken und Platzierungen im
Kopf, da werde ich mich abseilen und sozusagen „a ruhige Kugel“
schieben (d.h. Spaziergänge im Regen, vielleicht ein bisschen
sonnen auf der Wiese und gemütlich frühstücken während sich alle
den Berg raufhetzen).
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Alpentour, der Film:

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1. Tag 50km/2.200 hm - Oberaich |
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Verena: Start in Oberaich. Es
erwarten uns 5 (!) zermürbende Runden. In Runde 3 überholt mich
die Belgierin, ich habe Krämpfe und leichte Schaltprobleme und
bin froh, als ich endlich im Ziel bin. Liebevolle Betreuung für
mich und mein Bike durch Greg, ich bin voll erledigt. Das soll
jetzt 3 Tage so weitergehen?
Der blade Schurli
startet ohne große sportliche Erwartungen bewusst langsam – 3
Monate Verletzungspause und die Erfahrungen aus dem Vorjahr
machen vorsichtig - nach 2 Runden überhole ich Verena, nach 4
Runden RO, das lässt für die nächsten Tage hoffen.
Stine: So, jetzt
kanns los gehen…alle Starter werden namentlich aufgerufen und
müssen zum Start vorfahren…eine muss die Letzte sein, warum ich?
Hoffe ist das kein schlechtes Zeichen.
Nach dem
Startschuss merke ich sofort, heute geht gar nix, meine Beine
sind total leer, kein schönes Gefühl am ersten Tag eines 4-Tage
Rennens.Am steilsten Stück der 2. Runde hör ich ein Motorrad…das
kanns jetzt aber nicht sein, die ersten Männer sind im Anmarsch
und überrunden mich in Runde 2.Inklusive Brems- und
Motivationsproblemen bin ich dann doch irgendwann im Ziel.
Klaus: Vorsichtig geh ich
als Etappenrennenneuling den ersten tag an und versuche ein
tempo zu finden dass 4 tage anhalten soll, 5 runden waren eher
zermürbend, wobei Hü hat mich beim Bergaufüberholen nett
motiviert…, irgendwann das ziel erreicht ohne besondere
Ereignisse.
Willka: Schon auf
der Hinfahrt nehm ich mir fix vor, die erste Etappe auszulassen,
in der Hoffnung dass Husten und Halsweh und Übelkeit dann
vergehen und ich zumindest die 3 anderen Etappen fahre. Aber der
raffinierte HÜ zeigt mir am Vorabend noch einen Teil der
Strecke. Und weil mir diese wirklich extrem gefällt und ich
Rundenrennen sehr gerne mag, schleppe ich mich wider jede
Vernunft zum Start und denke mir eine Minute nach dem Start,
dass das ganz lange 10 km werden werden. Trotz der wunderbaren
Strecke muss ich nach der erste Runde keine Sekunde überlegen ob
ich weiterfahre, sondern steuere direkt das Quartier an und
verbringe den Nachmittag mit Schlafen.
Betreuerfeeling
Nina: Ohne mich viel einzumischen hatte ich doch plötzlich
einige klebrige Flaschen in der Hand, nicht benutzte
Unterhemden, Autoschlüssel und schwupp-di-wupp war ich mitten im
Renngeschehen zum Flaschenreichen und Fotomachen eingesetzt. Die
Betreuergruppen rund um mich (Moni, Jonny, Rene) waren eine
lustige Partie und die Betreuten stellten sich als sehr
zuvorkommend heraus. Fazit am Abend: nix spazieren gehen, nix
sonnen, nix einschlafen bei Bikergeschichten. Alle waren
entspannt, wirkten richtig erholt als hätten sie diese
Rundenfahrten gebraucht und waren guter Dinge.
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2.
Tag 62 km/2.650 hm - Eisenerz |
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Verena:
Voller Stress schon in der Früh. Wir müssen mit dem Auto nach
Eisenerz. Wir „sind“ die letzten 3 Autos am Parkplatz – nur:
RO´s Audi hat einen Patschen und unser Kombi startet nicht.
Schurli bleibt cool und mit vereinten Kräften schaffen wir´s
grad noch zum Shuttle-Bus nach Eisenerz.
Der Start
ist ein Horror – das Fahrerfeld quält sich kilometerlang die
zähe Bundesstraße rauf. Laut Höhenprofil erwartet uns heute am
Wenigsten „Berg“. Während ich allerdings 3x den Präbichl
rauffahre, beschleichen mich leise Zweifel. Tatsächlich stellt
sich heraus, dass sich die Veranstalter um 700 (!) Höhenmeter
verschätzt haben (???)… Das Highlight ist – trotz anstrengendem
Schieben- der Präbichl, wo uns unser Super-Betreuer-Team die
ganze Piste rauf durch kräftiges Anfeuern voll motiviert!
Am Vortag
haben sich die starken Norianerinnen nur von einer Belgierin
geschlagen geben müssen. (Sportklasse - die unglaublich starken
Lizenzfahrerinnen fahren bei den sehr stark besetzten Männern
noch im Mittelfeld mit!!!) Ich gebe also ordentlich Gas um die
gestern verlorenen 3 Minuten auf das erste Mädel in der
Sportklasse aufzuholen. Teamchef Hü hat für Platz 1 eine
weitere Massage versprochen. Das lass ich mir natürlich nicht
zweimal sagen
J,
auf Platz 2 und 3 folgen Babs und Stine – die Mädels aus Belgien
und den Niederlanden geben heute auf.
Schurlis Start
wieder langsam, nach 1000hm geht’s mir voll gut und ich greife
ein bissl an, bin gleich bei Verena dran und dann… gebe ich
innerhalb von 5 Minuten meinen gesamten Mageninhalt von mir. Ich
bin völlig tot, keine Ahnung, was da los ist, ich quäle mich
ganz langsam den Präbichl rauf und verliere dabei fast eine
halbe Stunde. Bei der Labe baut mich Rene wieder halbwegs auf,
ich kann kaum stehen, Rene füttert mich und flößt mir Wasser
ein. Dann fange ich ganz langsam wieder an zu fahren und schaffe
noch irgendwie die restlichen 1500hm – das hab ich nur fürs Team
gemacht [sehr brav,
Schurli, das ist Teamgeist!!!], bei
einem Einzelrennen hätte ich sicher aufgegeben [das
hättest du von deinen Jungs ewig gehört!!!].
Babs: mein achso
berühmter 2. Tag. Doch oh Wunder, durch Heimatgefühle
beflügelt trete ich den Präbichl rauf, überhole Schurli +
Lizenzlady (Vortags Siegerin) 72. Unmittelbar vor mir Ro u.
Vera. Einmal ganz kurz noch versucht die Belgierin mich zu
überholen, das war aber das letzte Mal das ich sie gesehen hab.
Ab da beginnt die Tortur, mir wird schnell klar, dass es heute
ein Bergaufrennen wird. Sogar über Skipisten, wo ich meine
ersten Bogerl gelernt habe, darf ich mein Rad schieben. Doch die
Zeit vergeht und im Ziel werde ich von meiner Mama, besten
Freundin mit Sohnemann und einem Tablett Kuchen erwartet. Der
krönende Abschluss ist unser Picknick im Vordernberger
Stadtpark. Wenn mir das jemand vor 20 Jahren gesagt hätte - dem
hätte ich einen Vogel gezeigt.
Stine: neuer
Tag, neue Runden….siehe Tag 1, die Beine wollen immer noch nicht
so wie ich das gerne hätte. Ich denke an so manche
Motivationssprüche von der Tour de Fritz….“Christine, treten“.
Das mach ich dann auch, so schnell dass ich grad nicht umfall.
Nach der ersten Runde ist die Motivation im Keller, ich bin auf
der Suche nach dem Sinn (find ihn erst in der letzten Runde
wieder, aber auch nur weil ich die sch….öne Runde nicht noch
einmal fahren muss).Der Lichtblick des Tages ist Barbaras Mutter
mit dem super Kuchentablett.
Klaus: fröhlich am start da sich
meine beine gut anfühlen nehm ich mir vor an ro und schurli
dranzubleiben (waren am vortag ein paar minuten vor mir), bin
dann plötzlich im tdf modus (ja nicht vom feld abreissen ,
verliere ro und schurli) und finde mich bergauf hinter hager
lisi wieder deren bergauftempo perfekt passt. In der dritten
runde kommt ro herangeeilt, verliert aber am schihang FAHREND
die entscheidenden meter und unsere betreuer prügeln uns verbal
den anstieg hoch.
Dann in der letzten runde am
highspeed schotterstück nach der präbichlstrassenüberquerung
muss ich die ideallinie wegen 2 tourenbikern verlassen das rad
wird ein wenig unruhig-alles o.k ist nur der schotter-dann merk
ich mist ein patschen vorne bei über 80km/h, beim übergang auf
den asphalt knickt das vorderrad fast 90° ein ich mental stark
denk mir nein sicher nicht richte das bike wieder auf, dann
knickt es nach rechts weg , dann nach links, brauche
mittlerweile die ganze strasse langsamer werd ich auch kaum bis
es mir fast schon beim streckenposten unten den mantel von der
felge zieht und mich gleich mit am asphalt. Versuch noch meinen
arsch vom boden zu halten und übersteh in relation zur
geschwindigkeit faktisch unverletzt im gegensatz zur bekleidung.
Dann noch ein drama bis ins ziel
auf defekter felge mit gras gefüllt (wer hat jemals gesagt das
funktioniert?) eiere wie mit 2 promille den berg runter meine
teamkolleginnen winken freundlich beim überholen bzw schreien
ich soll mich aus der ideallinie schleichen-(dachten ich wär
schon fertig und bin ausfahren) mit 45min verspätung erreiche
ich das ziel….
o-ton orf mann: -so gehst ma oba
morgn net am start oda i fülm di nur von links…
Willka:
Glücklicherweise ist es bewölkt und kühl und regnet leicht, so
dass ich eigentlich sehr froh bin, dass ich nicht fahren muss.
Herrlicher Tag für eine neue Erfahrung: Ich probier einmal die
Betreuerseite aus. Ich bin schwer beeindruckt, was die Betreuer
eigentlich so leisten: mit Begeisterung feuern sie ihrer Fahrer
an, harren geduldig auch bei Regen und Kälte aus und
unterstützen ihre Fahrer mit Verpflegung und Material und guter
Laune und aufmunternden Worten. Eigentlich hab ich mir das
Betreuen als relativ langweilige Sache vorgestellt, aber dank
der guten Stimmung und der Tatsache, dass ich ja einige Leute
kannte, war das eine äußerst interessante und lustige Erfahrung.
Vor allem das Anfeuern der Fahrer, eigentlich Schieber, war
superlustig, was meinen Husten leider gleich motiviert hat
schlimmer zu werden.
Betreuerfeeling
Nina: Bin voll behängt mit Flaschen, Gels, Riegel und
Anweisungen, nervös, dass ich alles richtig mache und guter
Dinge was die Leistung der Gruppe betrifft. Die scheinen sogar
den morgendlichen Autostress super wegzustecken! Als dann der
Startschuss fällt habe ich ne richtige Gänsehaut. Oben am
Präbichl geht es darum allen durch Anfeuern den Weg hinauf zu
erleichtern.Die meisten haben ein Lächeln im Gesicht (Gregor -
eh klar, Verena sowieso), manche haben das Lächeln irgendwo
unterwegs verloren (Schurli schaut echt zum kot… aus) und bei
manchen stellt sich die Sinnfrage (Stine – ich dachte immer die
denken nicht über den Sinn nach?!?!) Fazit am Abend: Stimmung am
Nullpunkt, Ausstiegsgedanken, Übelkeit, Erschöpfung.
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3.
Tag 48 km/2.050 hm – Donnersbachwald |
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Verena:
Heute ist es speedig. Es sind 4 überaus abwechslungsreiche
Runden zu fahren. Wiesenstück, Wurzeltrail, Forststrassenanstieg
in der Sonne, 2 Bachdurchfahrten, die in jeder Runde reissender
werden. Babs und ich fahren in bewährter
Polen-Prinzessinnen-Manier gemeinsam. Ich reisse erst kurz vor
der vierten Runde aus um bei der letzten Bachdurchfahrt noch
ungestört eine kleine Abkühlung zu nehmen (bei einem Stein
hängengeblieben…).
Babs: für mich
sicher der erfolgreichste Tag. Wetter schön, Start zügig doch
ich halte durch und kann Vera + Lisi folgen. Das Rennen geht gut
voran, der Kurs ist kurz und knackig. Vera und ich verfallen in
unser gewohntes Tempo u. meistern fast das ganze Rennen
gemeinsam.
Stine: nach
einer Nacht in einem richtigen Bett (danke für den Regen)
schaut die Welt ganz anders aus, endlich geht wieder was weiter.
Auf das Bier das mir René in einer der Runden hinhält verzichte
ich dann besser doch, die Beine sollen ja nicht gleich wieder
schwer werden ;-)
Klaus: sage vor start noch fahrt
schon vor mit den rädern, ich komm mit dem bus nach-dann merk
ich-wohin eigentlich-wo ist der start-frage jemand-schickt mich
nach donnersbach-dann wieder retour und starte somit 10min
verspätet-rolle ohne druck durch die gegend, kann christine noch
einholen auf barbara fehlte mir eine minute.
Willka: Ganz
schlimme Sache – herrliches Wetter, wahnsinnig schöne Gegend,
verlockende Strecke und ich fühle mich so schlecht, dass ich das
Bett nicht verlassen will. So versage ich an diesem Tag beim
Betreuen und lebe meine SchönWetterIchKannNichtFahren-Depression
aus.
Betreuerfeeling
Nina: Die Gruppendynamik brachte wieder alle an den Start. Mit
ein bisschen Sorge um die Verfassung mancher Teilnehmer stand
ich da und wartete angespannt auf die Wiederkehr aller. Radu
nahm’s entspannt, Hü wirkte auf mich energiegeladen, RO
irgendwie abwesend, Schurli sah noch immer zum ko.. aus (a
Beisser
J ) und
die Mädels waren echt gut drauf! Es geht vielleicht doch wieder
bergauf?!?! Fazit am Abend: Ein erleichterter Seufzer, dass
alles wieder im Lot scheint, und auch Schurli wieder lachen kann
und Farbe im Gesicht hat.
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4.
Tag 72 km/2.700 hm - Schladming |
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Verena: 1x
Hochwurzen und 2x Plainai - Die Königs-Etappe und
zugleichTopSix-Rennen vor einer Superkulisse in Schladming. Der
1. Anstieg zieht sich mit 1.200 hm gleichmäßig dahin. RO in
yellow ist uneinholbar vorn und wie jeden Tag überholt mich
Schurli nach dem Downhill. Meine Vorgabe, es ruhig anzugehen,
ist wieder mal dahin, als mich 2 TopSix-Fahrerinnen frisch und
ausgeruht einholen. Frechheit! - Also wieder voll fahren und ich
kann zumindest eine Fahrerin noch einholen. Der Downhill ins
Ziel ist ein Highlight, ein Gedicht, der absolute Wahnsinn – und
2x zu fahren. Wir können also das erste Mal ins Ziel hinunter
schon Blut lecken, dann nochmal die letzten 600 Höhenmeter rauf
und Superschluss-Sprint ins Ziel in der Planai Station.
Dort warten schon Hü, Greg und
Radu (alle über 1 Stunde!), Klaus, RO und Schurli. Das
eigentliche Highlight für mich ist nach 4 echt harten Etappen
entspannt (naja eher ausgelaugt) dort in der Sonne zu stehen und
die restlichen Zieleinläufe zu sehen. Babs kommt bald nach mir
und für unsere Stine macht das ganze Team die Welle.
Schurli:
Superetappe! Ro gibt mir auf dem ersten Berg ca. 6 Minuten, man
sieht, dass HÜ´s Trainigsplan deutlich Wirkung zeigt. Ich habe
mich halbwegs erholt und forciere das Tempo am 2. und 3.
Berg.Ein paar Leute kann ich auf den letzten 20km auch bergauf
überholen, doch RO ist durch das Supertempo am ersten Berg
unerreichbar, im Ziel ist er noch 3 Minuten vor mir.
Babs: Am Start
fühle ich mich nur super motiviert. Plan ist so lange an Vera
dran bleiben wie geht. Leider ist der Start super chaotisch und
wir verlieren uns aus den Augen. Zusätzlich gibt es
Streckenunklarheiten und dann spinnt auch noch meine Schaltung.
Doch ich kurble zügig die Hochwurzen rauf, Stoppi & Co in
Sichtkontakt vor mir. Die lange Passage zieht sich fürchterlich
und der letzte Berg, den wir ja 2x fahren müssen, hinterlässt
Spuren. Doch der Zielhang Downhill + nettes Anfeuern der MTBer
im Zielbereich + Lizenzfahrerin 50 hauchen mir neuen Spirit ein
und die letzte Runde wird zügig fertig gefahren. Kaum im
Zielbereich geht es schon aufs Stockerl. Was für ein Tag, wir
alle sind erledigt und gezeichnet, doch grinsend und stolz
sitzen wir mit unseren Häferln, Trophäen und Moneten am Fuße der
Planai.
Stine: Super
Wetter, schöne Etappe. Am letzten Tag fällt die Motivation
ziemlich leicht, in ein paar Stunden ist es vorbei…der letzte
Berg ist dann doch etwas zach. Weit und breit ist auch niemand
mehr zu sehen und so bleibts bis zum Ziel, wo schon alle auf
mich warten und mir einen supernetten Zieleinlauf bereiten (bin
richtig gerührt….und froh alles geschafft zu haben).
Klaus:
entspannt am start weil es ja kein morgen gibt komme ich gut weg
orientiere mich wieder an lisi, die mir heute irgendwie zu
langsam ist, und fahre größtenteils alleine durch die wunderbare
kulisse , freu mich über den genialen downhill am zielhang und
fahre den letzten anstieg gemächlicher (um ausgerastet bergab
glühen zu können), halte in der einfahrt downhill an um die
federung hinten anzupassen (kann ja nicht sein dass von 100mm
federweg nur 30 verwendet werden) und werde von den kollegen im
ziel euphorisch begrüsst.
Willka: Heute muss
gefahren werden, wurscht wies mir geht. Ganz gewiss nicht
Extrem, eventuell vielleicht unter besonders günstigen Umständen
Medium, aber zumindest Fun. Ich bin der fixen Überzeugung, dass
ich ganz viele Möglichkeiten habe, mich auf der Strecke zwischen
Fun und Extrem zu entscheiden; tatsächlich gabs nur eine
Möglichkeit, aber da war ich überhaupt noch nicht
entscheidungsfähig. In der Hälfte vom Hochwurzen hab ich mir
dann beim Verdursten gedacht, dass das wohl mit Fun heute nix
mehr wird. Aber die Gegend ist so wunderbar und die Strecke so
schön, dass ich sehr froh bin, dass ich mitfahre und nur die
Fun-Strecke wäre mir eh zu wenig und zu wild gewesen. Die
herrliche Abfahrt von der Planai hab ich leider schieben müssen,
weil ich vorher am Asphalt schon nicht mehr bergabfahren konnte,
weil’s mir so schwumrig war. Seltsamerweise war das mein
schönstes Rennen, weil ich es das erste Mal geschafft habe
(gezwungenermaßen) gemütlich durch die Gegend zu rollen, die
Landschaft und die Strecke zu genießen und mit den Mitfahrern zu
plaudern.
Betreuerfeeling
Nina: Der Tag des Angriffs. Hektik am Morgen, trotzdem alle
lächeln und die wirken immer soooooo entspannt!!!! Ein paar
relaxte Urlaubsfotos beim Start und los geht’s. Ich begebe mich
zum Planai-Stadion zur Feeding Zone, die ein bisschen
unglücklich platziert ist und bange darum, dass alle heil (Rad
und Fahrer) vorbeikommen. Als erster Hü (ist gut drauf, wirkt
aber leicht
angespannt?),
danach Gregor (wie immer cool und easy drauf), danach trudeln so
nach und nach die anderen Herren ein (alle schauen super aus,
außer RO, der hatte ein Flüssigkeitsdefizit). Jetzt fehlen nur
noch die Mädels, und ja - alle durch, seufz - es läuft!!!!
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das Finale |
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The
Oscar Goes to…
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Radu, Hü, und Greg
"Lokomotive SPORTNORA Ost" gewinnen die
Teamwertung der Sportklasse!
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Hü wird 3ter in der
Sportklasse II Wertung!
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Tripple Sieg in der
Sportklassewertung Damen durch Verena, Barbara und Stine!
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Veranstalter für
tolle Sachpreise und Preisgelder!
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Betreuermannschaft:
wir haben IMMER Verpflegung und Aufmunterung bekommen
-
DER SN-TEAMSPIRIT
ist einfach ur supa !!!!
Special-Oscar by Nina goes to….
·
ALLE - für den Einsatz, den Gruppenzusammenhalt, die
gegenseitige Betreuung und Aufmunterung, die Geselligkeit, die
Offenheit, und die Freundlichkeit gegenüber der No (sicher
nie)Bikerin
J Ein
wunderbares Team, das ich bewundere
J
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