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Gab bei den
Bergstaatsmeister-
schaften
2008
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BergStaatsmeisterschaft
Bludenz |
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story n´pics by "Gab"
Maresch
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das highlight 2008 |
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am ersten
mai-samstag stand das erste richtig große highlight der
rennradsaison 2008 am programm. ich habe ja heuer schon ein
bisschen bei den "echten" (= Elite ABC) rennluft geschnuppert;
saisoneröffnung in leonding, bergrennen auf den gmundnerberg und
die hungerburg. trotzdem war ich im vorfeld so nervös wie
zuletzt wohl bei der mündlichen matura.
grund dafür war zum einen die strecke, zum anderen die tatsache,
dass es eine öm eben nur einmal im jahr gibt und an diesem einen
tag einfach nix schiefgehen darf; ein patschen und die 700km
anfahrt mit dem auto nach vorarlberg sind für die katz. bei der
fahrt mit dem auto über den arlberg haben sich uns bereits
meterhohe schneewände entgegen gestellt und auch auf dem
faschina-joch (bekannt und berüchtig aus dem verkehrsfunk: "schneekettenpflicht
auf der fontanella-faschina" ;-) ) hat sich ein ähnliches bild
geboten. |
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material passt |
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materialmäßig
war ich an diesem wochenende top ausgerüstet und habe mit meinem
neuen cube hpc + zippetten (vielen dank an harald, hü, oliver
und peter von SN) sicherlich haarscharf am UCI-limit von 6,8kg
gekratzt. und auch die formkurve zeigte im vorfeld nach oben.
powered, tortured and pushed to the limit by petra from benefit
stand ich optimal trainiert am start.
aber zum
rennen: nach dem start ging es ersteinmal 20km relativ flach
richtung nordwest. die großen teams, elk und gourmetfein wels,
machen das tempo, trotzdem ist das rennen in dieser frühphase
sehr unruhig. ständig muss man um eine gute position kämpfen und
auch kleinere attacke gehen immer wieder. ich muss zwar einiges
investieren um im ersten drittel des feldes positioniert zu
bleiben, das zahlt sich aber aus, als es endlich in den ersten
längeren anstieg des tages geht. |
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mit
hohem tempo in den berg |
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die ca. 400hm
auf den thüringerberg machen endgültig klar, das es heute noch
seeehr weh tun wird. die tempomacher von elk und wels knallen
voll in den berg rein und halten das tempo in der steigung in
schwindel erregenden regionen von 25-30 km/h. dann steigt ein
tempomacher nach dem anderen aus und am ende ist noch eine
gruppe von ca. 30 fahrern übrig. neben den favoriten wie
eibegger, pichler, hpo, trampusch & co ist auch noch die
bikeboard-truppe aus wien (thunfisch, dlawe und gab) dabei.
nach einer
kurzen abfahrt, die wegen der mittlerweile allgegenwärtigen
carbon-laufradsätze und deren bescheidenen bremseigenschaften,
sehr human gefahren wird geht es dann in den schlussanstieg.
hinauf aufs faschinajoch. 700hm auf 6km. mit rampen um die 15%.
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finale am limit |
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wieder knallen
alle voll in die steigung; ich falle erst einmal zurück, finde
aber schnell meinen rhythmus und fahre wieder ziemlich weit
vorne. als sich dann aber eine 10mann gruppe abzusetzen beginnt,
springe ich nicht mit. ich spüre dass ich ziemlich am limit
fahre und versuche nur das tempo zu halten. der puls ist ohnehin
schon jenseits von gut und böse. ich finde ein gutes hinterrad,
ausserdem fallen im weiteren verlauf noch zwei mann aus der
spitzengruppe und kommen in sichtweite. so fahren wir zu zweit,
die beiden vorderen immer noch 100m vor uns.
bei der 1000m
marke führt die strecke dann durch ein tunnel. dort ich ziehe
das tempo etwas an und übernehme die führung in unserer
2er-gruppe, komme an die beiden fahrer vor mir aber nicht mehr
nahe genug. auf den letzen 500m stellt sich die straße
nocheinmal ziemlich auf und weist eine steigung von gut 15% auf.
endlich ist das ziel in sicht und die anfeuerungen der zuschauer
am straßenrand tun unendlich gut. ich mobilisiere meine letzten
kräfte um meinen mitstreiter auf den letzten metern noch
abzuschütteln. dann: geschafft!
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fazit |
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mit 2:24
minuten rückstand auf den alten und neuen meister markus
eibegger komme ich als 11. ins ziel, als zweitbester hobett
hinter alex tuma der seinen überragenden 8.platz vom vorjahr
wiederholt, und knapp vor ewald der als 13. ebenfalls unter die
top15 fährt. die vollständige ergebnisliste gibt es hier
(http://www.radsportverband.at/c_ergebnisse/2008/0503bludenz.pdf
)
ich möchte
mich an dieser stelle noch einmal ausdrücklich bei meiner
trainierin petra marchart bedanken, die mich punktgenau in
topform gebracht hat und mich auf ein leistungslevel gebracht
hat, dass ich mir als hobett und arbeitender mensch nie erträumt
hätte.
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