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Ironman
Austria 2008
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ironman Austria

story n´pics by Bernhard Kotesovec
   
 

 

                                                  Vorbereitung    
 

 

Dieses Jahr reiste ich  schon am Donnerstagabend an und bereitete mich so ganz gemütlich auf das Rennen vor. Außerdem war auch ausreichend sich über das schlechte Wetter Gedanken zu machen….

Sind die vorgenommenen Sub 10 trotz fehlendem Wintertraining (aufgrund von Knieproblemen) überhaupt realistisch?

Nachdem am Renntag der Wecker schon um unmenschliche 4:30 meinen Schlaf beendet hatte, begab ich mich dann aber doch recht entspannt auf den Weg Richtung Start.

Das Wetter war recht gut und die letzten Startvorbereitungen laufen mittlerweile auch schon recht entspannt ab.

 

 
 
                                                                 Der Start
   

 

 

 

Der aus dem letzten Jahr bekante „Halb Wasser halb Land Start“ überrascht mich auch dieses Jahr wieder und so entstand gleich mal gehörig Stress in den ersten Rennsekunden. Trotzdem kam ich recht gut ins Schwimmen und an den meisten Schlägereien unbeschadet vorbei. Aus dem Wasser torkelnd riskierte ich einen Blick auf die Uhr  (1:05:52) und war fast ein bisschen enttäuscht. Eigentlich sollte die Uhr doch deutlich näher an der 1h Marke stehen bleiben…

Also musste die Sache wohl am Rad gerichtet werden!

Dabei kam mir auch noch das Wetterglück entgegen. Die Straße war zwar oftmals nass, aber die Regengüsse verschonten mich zumindest vorläufig noch. Bis zur ersten Steigung in Richtung Faakersee waren noch recht viele Leute auf der Strecke, aber nachher war die Strecke zumindest für mich ohne größere Behinderungen zu fahren.

Am Ende der zweiten Runde dann doch wieder einige Zweifel: Bin ich es doch zu schnell angegangen? Eigentlich waren ja „nur“ 5:15 geplant…

Also nahm ich vor der zweiten Wechselzone noch deutlich Tempo raus um in Ruhe zu essen.

 

 
                                                            Laufen    
 

 

Der Umstieg aufs Laufen klappte dadurch recht problemlos und die ersten km ging ich für meine Verhältnisse auch gleich recht flott an. Der ersten starken Gewitter brachen über uns herein, als ich gerade bei der Wende in Krumpendorf vorbeikam. Das Tempo (ca. 4:30 bis 4:40min/km) lief sich ganz gut und durch den Regen blieben auch die üblichen Schwierigkeiten mit der Hitze aus. Nach einiger Zeit mit konstantem Lauftempo stieg die Zuversicht wieder! Geht sich vielleicht sogar eine Zeit unter 9:45 aus?

Ungefähr bei km 25 war es dann soweit. Krämpfe in beiden Oberschenkeln gleichzeitig. Jetzt ging es nicht mehr um das Tempo, ich musste einfach nur noch ins Ziel.

Die vielen Zuschauer, die trotz der gelegentlich recht starken Regenschauer für eine super Stimmung entlang der Strecke sorgten, motivierten mich doch noch dazu, ein halbwegs brauchbares „Lauf“ Tempo beizubehalten. Trotzdem musste ich zuschauen, wie mich viele der zuvor mühsam überholten Athleten wieder einholen. Unter ihnen auch Michi Wagner, der bis ins Ziel noch fast 2 Minuten auf mich gutmachen konnte.

 

   
                                                                     das Finale
     

 

Auf den letzten Meter durch den Europapark und den Zielkanal war es dann endlich fix: Sub 10 geht sich auch mit einer Marathonzeit über 3:30 aus! Die Stimmung im Ziel war wie jedes Jahr sensationell! Ein sehr netter, wenn auch etwas übervorsichtiger, Volunteer begleitete mich noch in Richtung Zielverpflegung (ich muss wohl ziemlich fertig ausgesehen haben).

Mehr als zufrieden mit der Gesamtzeit begann ich, massenweise Nahrung in mich hineinzustopfen und habe bis zum heutigen Tage noch nicht wirklich damit aufgehört…

Es war jedenfalls ein SUPER Tag für mich und das kühle Wetter kam mir sehr entgegen.

Gratulation an alle Finisher und bis nächstes Jahr!

 

                                                     Ergebnisse der Norianer    
 

 

Kotesovec Bernhard    M-25   54. (293. ges)              1:05:52 / 5:06:15 / 3:34:41       = 09:52:39

Polinski Harald            M-40   150. (820. ges)            1:10:54 / 5:30:37 / 3:50:02       =10:47:00

Csida Guenther           M-35   408. (1751. ges)          1:17:25 / 6:14:58 / 4:47:18       = 12:34:18

Jezl Martin                 M-25   178. (2010. ges)          1:27:49 / 6:34:08 / 5:07:15       = 13:20:38

 

Michael Wagner          M-25   49. (276. ges)              1:04:29 / 5:01:56 / 3:38:50       = 9:50:59

Peter Resch               M-30   114. (562. ges)                                                         = 10:21:41