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Radu beim
Leithaberg
Radmarathon
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Leithaberg
Radmarathon |
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story n´pics by Radu
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sehr früh...... |
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Am Sonntag um 6 Uhr
aufzustehen ist echt hart… Überhaupt wenn der TomTurbo schon um
06:45 vor der Haustür steht und meint „oida, bist es schon?“.
Na, eigentlich nicht, eigentlich habe ich noch nicht Zähne
geputzt und eigentlich nicht mal meinen Kaffee ausgetrunken und
eigentlich muss ich meine Sachen noch zusammenpacken und
eigentlich ist mein Magen nicht so ganz okay und ehrlich gesagt
wenig Lust 160 Km mit ca. 1900 hm zu fahren. Egal, es wird
schon.
Kaum unterwegs mit meinem
Gangbang-Bus ändern wir noch recht spontan die Route. TomTurbo
meint, jo die Route kennt er nicht so gut, aber wir finden schon
hin. So unrecht hat er grundsätzlich nicht gehabt, weil gefunden
haben wir unseren Zielort letztendlich.
Die Nachnennung vor Ort
läuft total organisiert ab und jeder bekommt seine Startnummer
und seinen Chip
J
Jeder, auch der Tom, der seinen Chip in die Hosentasche
einsteckt, wo der während der nächsten 4 Stunden auch bleibt.
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wo
ist der Chip?? |
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Die Zeit ist knapp, zum
Aufwärmen kommt keiner mehr und 10 Minuten vor 9 stehen wir
unter dem Startbogen. Trotz der grossen Aufregung fällt mir ein,
dass ich keinen Chip am Bein habe… Das ist eigentlich weniger
lustig, da ich nicht mal den Autoschlüssel habe. Den habe ich
nämlich der Nina ausgehändigt, die irgendwo in dem Chaos im
Startbereich steckt. Da hilft nur schnell durch die Menge
sprinten, Nina suchen, Autoschlüssel holen, zum Auto schauen und
zu meiner Überraschung keinen Chip finden. Etwas ausser Atem
alles in umgekehrter Reihenfolge laufen. 2 Minuten vor dem Start
komme ich darauf, dass der TomTurbo meinen Chip am Bein hat
J
Die ersten Km sind neutralisiert, was aber nicht heisst, dass
man gemütlich dahin rollt. Ich schaue, dass ich soweit wie
möglich nach vorne komme, damit ich vor dem ersten Berg eine
bessere Startposition habe. Gesagt, getan und es zahlt sich aus.
Der Leithaberg kommt schneller als meine Beine eingefahren sind
und die vordere Gruppe, die Profis vom KTM-Team geführt von
Michi Knopf machen richtig Druck. Ich schaffe es mitzukommen und
ich schaffe es auch bergab nicht abzureissen, was mich total
wundert, denn letztes Jahr war ich recht schnell weg. |
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das
Packl wächst wieder an |
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Nach der Abfahrt kommt ein
recht langes flaches Stück, wo die KTM- und Mountainbiker-Jungs
nicht so arg viel Gas geben, sodass das Packl wieder grösser
wird. Die zweite Runde wird lustiger und bergauf wird schon ein
bisschen mehr gasgegeben, sodass hier schon mehr Fahrer
abreissen. Ich bin gleich hinter Michi Knopf, der anscheinend
die Aufgabe hat, seinen jungen Teamkollegen mitzuschleppen.
Jedenfalls bin ich immer noch voll dabei und mir geht’s sehr,
sehr gut. TomTurbo und Mario sind klarerweise mit von der Partie
und eigentlich kann nicht mehr recht viel passieren
J
Die zweite Runde wird schon ein bisschen schneller, da sich
bereits nach 80 Km einige richtung Ziel verabschieden. Mein
Magen ist irgendwie ein bisschen verstört und eigentlich hätte
ich auch Lust ins Ziel zu verschwinden und mich mit einem
gemütlichen Bier in die Sonne zu legen. TomTurbo meint zu meinem
Vorschlag: “na, bist deppart, wir fahren auf die Teamwertung“.
Na, schlecht gelaufen…
Nach der zweiten Runde bin ich gesamt 4er, aber 2 Runden haben
wir noch und da kann noch recht viel passieren. So ist es auch,
denn die dritte Runde wird noch ein bisschen härter und dieses
mal schaffe ich bergab abzureissen.
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das Finale |
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Ich sehe die Gruppe vor mir
wegfahren, habe aber keine Chance nachzukommen. Diese flachen
Stücke sind einfach nicht meine Stärke und der Gegenwind nicht
mein Freund. Ich sehe mich ein bisschen um und merke, dass ich
nicht der einzige Unglückliche bin! Und zu Dritt fährt es sich
leichter und nach einigen harten Km ist es vollbracht: wir haben
die führende Gruppe wieder eingeholt, die aber wieder Vollgas
gibt, damit die Jungs vom Mountainbiker den notwendigen
Vorsprung haben um die Teamwertung auf der 120-Km-Distanz zu
gewinnen. Es sind harte Kilometer für mich und irgendwie schaffe
ich es mitzukommen. Reisse ab, schliesse wieder an, reisse ab,
schliesse wieder an und so geht’s ein paar mal hin und her. Das
kostet natürlich sehr viel Kraft, die mir in der vierten Runde
am Berg fehlt. Die KTM-Profis machen wieder Druck, Mario, Tom
und ich bleiben ein paar Meter hinter ihnen und bergab sind auf
einmal alle weg. Und ich stehe wieder allein da und kann diese
flachen Kilometer allein gegen den Wind treten. Mein Puls will
nicht mehr rauf und meine Motivation ist schon etwas im Keller.
Noch dazu kommt, dass ich nur etwas ältere PowerBar-Riegeln
eingesteckt habe und die kaum zu zerkauen sind. Egal, auch das
geht vorbei und komme als 10er mit 10 Minuten „Verspätung“ ins
Ziel! Dafür voll geschafft und glücklich die letzten Kilometer
hinter mir gebracht zu haben.
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Ergebnisse |
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