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Maja beim
"Mödlinger"
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Wiener
Wald
Radmarathon 2008 |
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story n´pics by
Verena "Maja" Becker
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the show begins… |
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Beim Start noch einen Gruß an die Jungs in
der ersten Reihe, Barbara, Karin, Klaus und ich platzieren uns -
bescheiden wie es unsere Art ist – im mittleren Feld,
ungeschickterweise noch dazu am Gehsteig. Christine und friends
auf gleicher Höhe – leider allerdings auf der anderen
Straßenseite. Nichtsdestotrotz der Start gelingt ganz gut. Ich
bin von allen vor dem Startgerangel gewarnt worden, aber es
verläuft alles relativ diszipliniert und das erste Teilziel
(kein Sturz beim Start und möglichst auch nicht alle anderen
behindern) ist erreicht. Ich versuche beim Start voll
wegzufahren, weil ich weiss, dass das mein Schwachpunkt ist.
Dabei verliere ich leider Barbara und Klaus, die wohl wissen,
dass das Rennen noch „etwas“ dauert…
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Der Berg ruft… |
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Wirklich bergig ist die Strecke mit den paar Höhenmetern nicht
und ich bin überrascht wie schnell die Anstiege in der Gruppe zu
bewältigen sind. Wahnsinn, wie ich mich bei der Befahrung vor 2
Wochen dahingequält habe und wie flott es beim Rennen dahingeht.
Gut auch, dass ich ohne Pulsmesser fahre, um mich nicht unnötig
zu beunruhigen J. Zu
Beginn kann ich mich länger an ein Vater/Sohn oder
Trainer/Junioren-Gespann (oder was immer die 2 sind) anhängen.
Super für mich, ich beschließe dran zu bleiben. Naja, bis zum
dritten Anstieg, ein klassischer Fall von Selbstüberschätzung.
Die zwei ziehen dahin, aber egal - bei 700 Startern findet sich
immer ein Grüppchen für mich.
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Junior
von hinten… |
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Nach dem Hafnerberg sind wir nur mehr zu
dritt, bis plötzlich ein voll motivierter Junior von hinten
auftaucht. Ich frag mich, was er mit dem Mördertempo „bei uns
hinten“ macht. Der Junge ist eigentlich viel zu schnell für uns
alle, ich komme grad mit viel Beissen in seinem Windschatten
mit. Offenbar geht’s meinen Mitstreitern auch so – jeder ist
bereit vorne zu fahren und sich abzuwechseln, aber keiner kann
das Tempo vorn auch nur annähernd halten.
So fährt unser voll motivierter Junior
kilometerlang mit Wahnsinnstempo vorne und führt uns so auch
tatsächlich zur nächsten Gruppe (die anfangs nicht mal in
Sichtweite war) heran, wo wir ihn dann ziehen lassen (müssen).
[Anmerkung: Den Sieg bei den Junioren hat er sich verdient!]
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Der Schöpfl… |
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Die 2 Serpentinen auf den Schöpfl geht’s
gut rauf, das Schwierigste ist geschafft und ich fühl mich immer
noch sehr gut. Vor dem Bergabfahren hatte ich im Vorfeld
eigentlich ziemlichen Respekt, aber zu meiner Beruhigung
können´s die anderen auch nicht besser
J. Die letzten 2
Anstiege versuch ich mit hoher Frequenz raufzukurbeln und bin in
meiner Gruppe als eine der ersten „oben“. Wir sind ca. 8 Fahrer
in der Gruppe, aber bei der Führungsarbeit üben sich natürlich
einige in großer Bescheidenheit. Die letzten Kilometer gehen
aber voll dahin und sind noch super zu fahren, hier macht
Rennenfahren Spaß!
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Fazit |
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Ich freu mich total über einen 3.Platz
gesamt bei den Frauen und 2. Platz bei den Damen 1 bei meinem
ersten Straßenmarathon. Neu und etwas stressig für mich war,
dass ich – anders als bei MTB-Marathon nicht so fahren kann, wie
ich will, sondern gezwungen bin, das Gruppentempo mitzufahren um
nicht voll abzureissen. – Andrerseits eine Supermotivation
ordentlich mitzufahren.
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