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Junioren MTB EM
Juli 2009
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chrisi Schwab fährt zur EM

story by chrisi, pics by al swaerengen
   

 

 

Christopher´s Weg zur Europameisterschaft

 

 

Die Trainingssaison begann schon im November mit neuem Trainer, damit auch neues Training und neuer Ernährung.

Nach vielen Stunden Training am Ergometer und am Mountainbike ging es Ende März los mit dem ersten Rennen.

Wie jedes Jahr startete ich auch heuer beim Duke im Park um zu schauen wie ich denn so drauf bin. Gleich von Beginn an schaute es sehr gut aus. Michael Millerferli und ich konnten uns schon in der ersten Runde absetzen und zwei Runden vor Schluss konnte ich auch noch Michi abschütteln und gewann somit mein erstes Rennen der Saison 2009.

Eine Woche darauf ging es beim C1 Rennen in Langenlois  schon ins erste EM-Qualifikations Rennen und gleichzeitig auch das erste Rennen des Austria Super Cups. Die Platzierungen in diesem Rennen waren schnell klargemacht. An der Spitze ein Slowene knapp dahinter eine Gruppe mit einem weiteren Slowenen, einem Tschechen und mir. In der Vorletzten Runde konnten der Slowene und ich unseren Mitstreiter abschütteln und am letzten Anstieg konnte ich mich auch erstmals 10m von dem Slowenen absetzen doch durch den Regen und den aufgefahrenen Boden kam ich im letzten Downhill zu Sturz und verlor meine zweite Position.

Im Ziel war ich dann trotzdem überglücklich bei diesem starken und internationalen Starterfeld bester Österreicher und 3ter zu werden.

 

Anfang April gings dann zum ersten Auslandsrennen nach Nals/Italien. In diesem stark besetzten Rennen kam ich von Anfang an nicht richtig in Rhythmus und beendete das Rennen als 3ter Österreicher am 21ten Platz.

Nach den Osterferien brach ich mit meiner Oma zum einwöchigen Deutschland Aufenthalt auf. Am ersten Wochenende meiner Deutschland Woche startete ich beim internationalen Deutschen Bundesliga Rennen in Münsingen. Ich fand schnell einen guten Rhythmus und beendete das Rennen als 2ter Österreicher auf dem guten 15ten Platz bei über 100 Startern.

Eine Woche später wars soweit und ich startete erstmals bei einem Weltcup Rennen. Die Strecke in Offenburg zählt als eine der technisch schwersten Strecken im Weltcup Kalender.

Da ich schon 5 Tage vor dem Rennen in Offenburg war konnte ich die Strecke gut besichtigen und ich kam noch dazu sehr gut damit zurecht. Am Samstag den 25.April wars dann soweit. Die Stimmung war großartig und ich war schon richtig nervös. Außerdem kam ich leider nicht gut weg da das Anfangstempo einfach so schnell war. Allerdings konnte ich ab Mitte des Rennens immer mehr aufholen und machte Platz um Platz gut bis ich dann in der vorletzten Runde schon am Hinterrad meines Österreichischen Kollegen Gregor Raggl an  circa 40ter Position in den Downhill einfuhr und plötzlich ein Zischen im Hinterrad hörte. Patschen. Somit fuhr ich dann auf der Felge den Downhill fertig plus noch einem Anstieg und einem weiteren Downhill bis ich endlich völlig aus dem Rhythmus und viele Plätze weiter hinter in die Technical Zone kam wo ich Hinterrad tauschte und wieder weiter fahren konnte.

Beendet hab ich das Rennen dann als 2ter Österreicher an der enttäuschenden 63ten Position.

Trotzdem war es ein Wahnsinns Feeling bei einem WC-Rennen zu starten und fahren.

 

Dann Mitte Mai stand ich auch wieder in Österreich am Start. Beim C1 Rennen in Haiming fand ich schnell ins Rennen und fuhr eigentlich ständig hinter dem Einheimischen Gregor Raggl an der Dritten Stelle an welcher ich das wirklich schöne und technisch anspruchsvolle Rennen welches ein Italiener gewann auch beendete.

Anfang Mai stand das letzte Quali-Rennen am Programm. Der technisch anspruchsvolle Klassiker in Windhaag. Mir gelang erstmals in dieser Saison ein richtig guter Start und kam auch als erster aus der ersten Runde allerdings stürzte ich dann am Beginn der zweiten Runde und konnte ab diesem Zeitpunkt an eigentlich der Spitze Michi Millerferli und Gregor Raggl nur hinterfahren und nicht wirklich Zeit gutmachen. Michi gewann am Ende das Rennen überlegen vor Gregor und mir.

Jetzt hieß es warten auf die Entscheidung des ÖRV. Sie ließen uns ganz schön zappeln doch dann bekam ich die befreiende E-Mail das alle drei Junioren am Di den 7.Juli nach Zoetermeer/Niederlande fahren und am 10.Juli bei der EM starten.    =)

 

Weitere Ergebnisse der Saison:

1.Platz Duke im Park Hirschstetten

3.Platz C1 Langenlois

2.Platz ASC Hermagor

1.Platz T6 Mühldorf

3.Platz C1 Haiming

2.Platz ASC Afritz

3.Platz C1 Windhaag