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bike transalp
Juli 2011
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Italbikers
bei der
bike transalp 11 |
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story by marco pics by marco
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Margit und Marco
werden
156 overall /13.mixed
Team
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TAG 0 – DIE ANREISE
Abfahrt Wien 7uhr, die Reise verlaeuft problemlos, um 12:30 holen
wir in Innsbruck unseren Betreuer ab (meinen Vater :-)) und vor
14uhr sind wir bereits in Mittenwald und melden uns an: die
Startnummer 540 wird uns ab jetzt fuer 8 Tage begleiten!
Das
Wetter passt, die Stimmung ist super, alle Vorzeichen sind gut: wir
spazieren durch Mittenwald und essen ein Eis bei einem Italier aus
Belluno, der uns sofort erzaehlt, dass vor 2 Jahren die erste Etappe
wegen Schnee gecancelt wurde, mal sehen, ob diesmal alles klappt...
Anschliessend probieren wir die ersten 10 Kilometer der ersten
Etappe.
Am Abend besuchen wir die Eroeffnungsveranstaltung,
Sportler aus fast 40 Nationen sind am Start, es wird Schuhplattler
getanzt und Wuerstel werden gegrillt.
Unsere Raeder parken
wir gemeinsam mit etwa 15 anderen Teilnehmern in der Garage unserer
Pension. Obwohl wir zuerst skeptisch sind, trauen wir uns
letztendlich doch, unsere nicht mehr ganz so neuen und exklusiven
Raeder dort zu lassen, zumal direkt neben unseren Raedern brandneue
Scott und Cannondale stehen.
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TAG 1: DER DIEBSTAHL UND DAS UNS WOHLGESINNTE SCHICKSAL
Morgens um 07:30 mitten in Mittenwald betritt Marco die Garage mit
den Raedern und stellt erstaunt fest, dass um diese Uhrzeit
anscheinend bereits die Haelfte der anderen Teilnehmer ihre Raeder
abgeholt haben, wobei sie komischerweise alle ihre Schloesser am
Boden zurueckgelassen haben. Er blickt in die Richtung, wo wir
unsere Raeder gestern geparkt hatten, bekommt einen riesen Schreck,
da sie dort nicht mehr stehen, entdeckt sie dann aber 2 Meter
weiter. Was fuer ein Glueck!
Offensichtlich waren in der
Nacht Diebe am Werk, die 7 der etwa 15 Raeder aus der Garage
gestohlen haben. So ist fuer manche Teilnehmer der Traum der
Transalp bereits ausgetraeumt, bevor er ueberhaupt begonnen hat;
andere schaffen es, auf die Schnelle ein Ersatzrad zu organisieren.
Wir gehen die erste Etappe eher langsam an und kommen nicht so
richtig in Schwung. Margit ist noch zu stolz, um sich schieben zu
lassen und kaempft sich lieber alleine die Anstiege hinauf. Auf der
etwas ruppigen Abfahrt rutscht sie kurz aus und verliert beinahe die
Nummer, waehrend Marco sich einem Fotoshooting in der traumhaften
Karwendelregion widmet. In der flachen Passage am Achensee
werden wir von 2 mixed-Teams ueberholt und haben Probleme, an den
Maennergruppen drannzubleiben. Nach einem letzten Anstieg in der
prallen Sonnen erreichen wir nach 05:01 als 21tes mixed-Team das
Etappenziel Weerberg. Das bedeutet, dass wir am naechsten Tag aus
Block B starten duerfen. Wir geniessen im Zielbereich noch das
Fussbad von Jentschura und freuen uns auf die wohlverdiente Pasta.
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TAG 2: WIR ENTDECKEN DAS SCHIEBEN
Zu den 2 erwarteten Anstiegen hat sich auf dieser Etappe relativ
spontan noch ein dritter 800 HM Anstieg hinzugeschummelt. Macht
nichts, noch sind wir voller Kraefte und freuen uns darauf. Damit
wir richtig aufgewaermt sind, fahren wir vor dem Start den ganzen
Anstieg nach Weerberg am Rad hinauf und fuegen somit noch weitere
300 HM hinzu!
Gleich am ersten Anstieg entdeckt Margit, dass
sie mit Hilfe des E-Marcos ein bis zwei Gaenge mehr treten kann und
das Ueberholen somit erst richtig Spass macht. Wir Ueberholen noch
das auf Platz 3 liegende Schweizer Damenteam, bevor es in die
schnelle Abfahrt geht, an deren Ende Marco bei der Labe die Flaschen
anfuellt, waehrend Margit schon den zweiten Anstieg in Angriff
nimmt.
Margit moechte von nun an nicht mehr auf den E-Marco
verzichten und so duesen wir den zweiten Anstieg hinauf. Kurz vor
der Abfahrt ueberholen wir das russische mixed-Team (gestern 20
Minuten vor uns im Ziel). Am letzten Anstieg sind wir schon relativ
muede und nehmen uns etwas Zeit, den Hintertuxer Gletscher zu
bewundern. Wir schaffen es, unsere Position ueber die Asphaltabfahrt
ins Ziel zu retten. Mayrhofen empfaengt uns bei strahlendem
Sonnenschein als 14tes mixed Team mit einer Zeit von 04:51. |
TAG 3: WIR ENTDECKEN DAS TRAGEN
So sonnig und herzlich Mayrhofen uns gestern zeigte, so kalt und
regnerisch praesentiert es sich heute – aber es geht ja in Richtung
Sueden und es kann nur besser werden. Am ersten Anstieg zuendet
E-Marco den Motor, der besonders gut bei Kaelte laeuft. Wir liegen
zwischenzeitlich beim Stausee sogar auf Platz 12. Bei der Labe dankt
Marco versehentlich Eis statt Wasser, so kalt ist es mittlerweile
und der Himmel laesst weisse Schneeblumen fuer uns regnen (rote
Rosen waeren uns da lieber gewesen).
Die angekuendigte
45minuetige Schiebe/Tragepassage erweist sich laenger und schwerer
als erwartet: der Weg ist sehr schmal und verblockt und teilweise
ist nur Tragen und kein Schieben moeglich – so bleibt Margit nichts
anderes uebrig, als ihr Rad selber zu tragen und zu schieben. Das
kostet 2 Plaetze in der mixed-Wertung und laesst Marco etwas unrund
werden. Der Schneeregen und der kalte Wind macht das ganze nicht
besser und als uns auch noch eine Herde Kuehe den Weg versperrt,
glauben wir endgueltig, dass wir im falschen Film sind.
Oben
am Pass befindet sich die Landesgrenze zu Italien, und tatsaechlich:
in bella italia hoert es auf zu regnen. Die schnelle Schotterabfahrt
bleibt trotzdem eisig kalt und wir haben grosses Mitleid mit den
zahlreichen anderen Fahrern, die am Wegrand Patschen flicken. Die
vorsichtige Fahrweise von Margit auf der Abfahrt bewahrt uns vor
diesem Schicksal, kostet uns aber dennoch 3 Positionen in der mixed
Wertung. In der Ebene wird es nicht besser, wir werden von einigen
Maennerteams ueberholt, an denen wir nicht drannbleiben koennen
(also natuerlich sprechen wir von Margit, Marco wuerde an ihnen
vorbeiziehen ;-) )
Wir kaempfen uns tapfer ins sonnige Brixen
durch, wo wir mit der runden Zeit von 05:00:00 als 18tes mixed Team
das Ziel erreichen. Die von uns als relativ leicht eingestufte
Transferetappe hat ihr wahres Gesicht gezeigt und sich als ziemlich
herausfordernd erwiesen. Mal schauen, wie es uns auf der morgigen
Koenigsetappe gehen wird.
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TAG 4: DIE KOENIGSETAPPE
Auf dem 1600 HM Anstieg von Brixen zum Kreuztal kaempfen wir uns bis
zum ersten Damenteam im Leadertrikot vor, das uns dann aber noch
deutlich distanzieren sollte. Von dem Moment an matchen wir uns mit
den deutlich staerkeren mixed-Teams aus Russland und Deutschland um
die Plaetze 12 – 14. Nach der langen schoenen Trail-Abfahrt
(endlich) muessen wir leider in der Ebene das Rad tragen – den
anderen geht es aber nicht besser. Danach geht es einen
regelmaessigen Anstieg Richtung Wuerzjoch, auf dem wir Marcos Watt
wieder gerecht auf uns beide verteilen. Am Weg hinauf versorgt uns
Marcos Vater mit 2 vollen Flaschen. Auf der Schiebepassage erweist
sich Marco beim Schieben 2er Raeder als wahrer Traktor, waehrend
Margits Berglaufqualitaeten durchaus noch Verbesserungspotential
aufweisen. Die wunderschoene Dolomitenlandschaft entschaedigt
allerdings fuer die vielen Qualen, und dennoch kostet uns der letzte
600 HM Anstieg die letzten Koerner: Marco schiebt wieder 2 Raeder
und versucht Margit zu motivieren, die letzten 2 Schupferl nach
St.Vigil zu meistern. Bei strahlendem Sonnenschein erreichen wir in
05:46 (das sollte zeitlich gesehen die laengste Etappe sein) einen
sehr guten 14ten Platz.
Diese Etappe war sicher die haerteste.
Zum Glueck hat das Wetter mitgespielt! Bei der abendlichen
Pastaparty erfahren wir, dass uns am naechsten Tag DER Trail dieser
Transalp erwarten sollte: 16 KM gut fahrbarer Trail zum Rifugio
Averau bergab nach Alleghe |
TAG 5: DAS NIE GEFAHRENE TRAILHIGHLIGHT
St. Vigil hat zumindest eins gemeinsam mit Mayrhofen: es schuettet
am Morgen wie aus Kuebeln. Margits Begeisterung haelt sich in
Grenzen, sie weiss schon, was sie erwarten sollte. Nichtsdestotrotz
starten wir, E-Marco laeuft bei Regen und Kaelte sowieso besonders
gut. Der Anstieg zum Limo-Joch ist zuerst asphaltiert und geht dann
in Schotter ueber. Bei etwa 2000 Meter verwandelt sich der Regen in
Schnee und die gut fahrbare Schotterstrasse in eine Schiebepassage.
Auf der steinigen, rutschigen Abfahrt nutzt Margit den Grip des neu
montierten Hinterreifens und ueberholt sogar ein mixed-Team.
Bei der ersten Labe erfahren wir, dass die Etappe bei der
zweiten Labe enden wird. Dichter Nebel und Schneefall beim Rifugio
Averau auf 2450 HM gewaehrleisten die Sicherheit und die Gesundheit
der Teilnehmer nicht mehr.
Nach einem kurzen Blick auf
Cortina d'Ampezzo nehmen wir also den letzten Anstieg in Angriff.
Der regelmaessige Asphaltanstieg ist Marco gut bekannt und er
schiebt Margit auf Platz 12, nur 5 Minuten Rueckstand auf Platz 10.
Mit dieser besonders guten Leistung verbessern wir uns in der
Gesamtwertung auf Platz 14.
Schnell hinein ins warme Auto und
ab nach Alleghe! Nicht alle haben das Glueck, einen Betreuer zu
haben: sie muessen weitere 500 HM in der Kaelte hinauf zum Passo
Falzarego, bevor sie die letzten 20 km bergab nach Alleghe fahren
koennen.
In Alleghe angekommen spuert Margit bereits die
Vorzeichen einer Verkuehlung und schlaeft gleich bis zum naechsten
Morgen durch. Marco kuemmert sich um die Raeder und isst Pasta fuer
2 in der Hoffnung, dass Margit morgen wieder fit ist.
Wir
kaempfen uns tapfer ins sonnige Brixen durch, wo wir mit der runden
Zeit von 05:00:00 als 18tes mixed Team das Ziel erreichen. Die von
uns als relativ leicht eingestufte Transferetappe hat ihr wahres
Gesicht gezeigt und sich als ziemlich herausfordernd erwiesen. Mal
schauen, wie es uns auf der morgigen Koenigsetappe gehen wird.
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TAG 6: 11 MAL AUF UND AB
Am Morgen der 6ten Etappe strahlt die Sonne ueber Alleghe und dem
gleichnamigen See. Margit fuehlt sich besser, auch wenn die Nase
komplett zu ist.
Der erste Asphaltanstieg ist fuer Marco wie
geschaffen, er schiebt Margit sogar bis zu Platz 9 vor, wir gruessen
unsere Bekannten aus dem Muehlkreis, bevor eine Schiebepassage das
Ende unseres Vorstosses einleitet: bei dieser Schiebepassage
rutschen mehrere Fahrer auf dem schmalen Trail den Abhang hinab. Zum
Glueck duerfte aber nichts schlimmeres passiert sein.
Die
Landschaft ist an diesem Tag wieder traumhaft schoen, wir
durchqueren einige italienische Bergdoerfer vom Veneto und Trentino
Richtung Passo San Pellegrino. Vom Pass geht es ueber eine schnelle
Asphaltabfahrt direkt zum Anstieg auf den Lusia, den wir schon vom
Val di Fassa Bike kennen, allerdings in umgekehrter Richtung. Leider
ist Margit besonders muede und an ihrer Grenze angekommen und auch
Marco hat immer weniger Kraft, sie zu schieben. So verlieren wir den
einen oder anderen Platz an Maennerteams.
Oben am Lusia
angekommen geniessen wir einen herrlichen Ausblick auf die
umliegenden Berge, bevor wir die schwierige Abfahrt ins Val Venegia
/ Val del Diavolo (Teufelstal) beginnen: zuerst ueber Wiesen, dann
ueber Wurzeln und letztendlich so verblockt, dass wir beide ein paar
Schritte zu Fuss machen muessen.
Der letzte Anstieg zum Baita
Segantini waere normalerweise perfekt fuer uns gewesen, leider sind
wir so muede, so dass nicht einmal die schoene Landschaft geniessen
koennen und nur schwer die letzten 600 HM bewaeltigen.
Das
schoene Bergdorf San Martino di Castrozza erreichen wir ueber einen
tollen Trail nach 05:33 als 14tes mixed-Team. Sicher die
schmerzvollste Etappe! San Martino di Castrozza liegt auf 1500 Meter
Seehoehe und ist von den beruehmten Pale di San Martino umgeben –
was fuer ein herrliches Panorama und was fuer eine wunderbare
Gegend!
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TAG 7: DIE FLACHE ETAPPE
Am siebten Tag geht es von San Martino auf 1500 HM
hinunter nach Trento, damit ergeben sich weit mehr negative als
positive Hoehenmeter. Zusaetzlich stehen 20 flache Kilometer am
Programm, was eigentlich nicht fuer uns sprechen sollte.
Nach
dem ersten kurzen Anstieg liegen wir relativ weit vorne und
verlieren dann auf der schnellen Schotterabfahrt vorwiegend Plaetze
an Maennerteams und nur 1 Platz an das Schweizer Team, das wir dann
aber durch einen Patschen wieder einholen.
Nach 2 erzwungenen
Pausen durch Staus auf dem wunderschoenen Trail geht es ueber tolle
Serpentienen hinunter. Auf dem anschliessenden einzigen wirklichen
Anstieg des Tages zum beruehmten Passo Cinque Croci auf 2000 Meter
Seehoehe geben wir alles und koennen einige Teams wie das englisch-hollaendische
mixed-Team ueberholen. Auf der langen Abfahrt ueber Schotter und
Asphalt spueren wir bereits die richtige Waerme der Val Sugana. Die
flachen 20km ueberwinden wir in einer relativ grossen Gruppe, in der
sich auch das englisch-hollaendische mixed-Team befindet.
Mit der Zeit von 05:39 erreichen wir von der Hitze erschoepft das
Ziel in Trento und koennen gar nicht glauben, dass wir noch 12te
geworden sind. So hat die gefuerchtete flache Etappe ein sehr
positives Ende genommen.
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TAG 8: DIE LETZTEN REGENTROPFEN
Die Belastung der ganzen Woche macht sich langsam bemerkbar,
und obwohl sich die Beine noch relativ fit fuehlen ist die Atmung
immer schwerer. Die Motivation vor der heutigen Etappe ist aber
unverkennbar gut, es ist der letzte Tag und wahrscheinlich sind alle
froh darueber.
Und auch am letzten Tag Regen ueber Trento.
Diesmal muessen wir aber nicht so hoch hinauf und so sind wir alle
noch Guter Dinge. 10 Minuten nach dem Start stehen wir bereits das
erste Mal im Stau, Schieben ist wieder angesagt. Nach dem Monte
Bondone fahren wir auf typischen. Steinigen und rutschigen Gardasee-Trails
bei den schoenen Laghi di Lamar vorbei, bevor wir dann nach
staendigem Auf und Ab endlich zum ersten Mal DEN Lago sehen! Nach
dem letzten langen Anstieg hinauf nach Ranzo geht es endlich nur
mehr bergab und wir koennen es beide schon fast nicht mehr erwarten,
endlich in Riva anzukommen. Die letzten Kilometer in der Ebene sind
deutlich laenger als erwartet und eine kleine Tortour und wir fahren
oft nur zu zweit. Nach 04:24 erreichen wir als 17. das Ziel in Riva
und werden dort von der halben italienischen Familie empfangen. Die
Muedigkeit ist gross, trotzdem ueberwiegt die Freude, es geschafft
zu haben und wir belohnen uns selber mit einem riesigen Eisbecher.
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RESUEMEE
Von den 550 gestarteten Teams kommen nur 440 ins Ziel; von den 83
mixed Teams nur 62. Das zeigt die Haerte des Rennens.. Wir werden
156 overall und
13. mixed Team
mit der Zeit von 39:31,
was unsere Erwartungen deutlich uebertroffen hat.
Technisch
gesehen war die Transalp 2011 nicht so anspruchsvoll wie erwartet,
dafuer gab es fuer uns zu viele Schiebe- und Tragepassagen bergauf.
Landschaftlich hatte die Strecke viel zu bieten vom Karwendelgebirge
bis zu den Dolomiten. Die Organisation war im grossen und ganzen in
Ordnung, die Etappenorte alle gut gewaehlt und die Strecke fast
immer sehr schoen.
Der Aufwand (Quartiersuche, Betreuung) und
die Vorbereitung (Training) fuer so eine Transalp sind natuerlich
gross, ganz zu schweigen von den Kosten (Startgeld, Quartiere,
Reisekosten, Materialkosten). Trotzdem hat sich fuer uns das ganze
ausgezahlt: die Erfahrungen, die man gewinnt, sind einzigartig, die
ganzen Muehen und Qualen sind schnell vergessen, wenn man durch so
herrliche Berge faehrt. Was man auch nicht unterschaetzen darf
ist das Gefuehl der unendlichen Leere im nach einer ueberstandenen
Transalp im Gegensatz zur Fuelle des Rennens.
Eine kleine
Auwahl der mehr als 700 von mir waehrend des Rennens und der 300 von
meinem Vater geschossenen Bilder sind unter dem folgendem Link zu
finden:
https://picasaweb.google.com/marco.conter
Fuer
manche dieser Ausblicke hat sich wirklich die ganze Muehe gelohnt!
Viel Spass beim Durchklicken :-)
ein kleiner Tipp: Etappe 2,
4 und 6 bieten die besten Panoramaeinblicke!
italbikers

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